- »Feiern und Feste
- »Altberliner Abend mit Heinrich Zille
- »Bilder vom Altberliner Abend
- »Wer war Heinrich Zille
- »Leben und Wirken
- »Lehr- und Berufsjahre
- »Zille als Lithograph
- »Militärdienst
- »Familie
- »Zille als Fotograf
- »"Zille sein Milljöh"
- »Die Secession und der Erfolg als Künstler
- »Spätere Jahre und Tod
- »Rezeption
- »Betrachtungen zur Person
- »Mutterwitz und Mundart
- »Zille und die Kinder
- »Zille und die "Pornographie"
- »Der unpolitisch-politische Zille
- »Zille-Rezeption im Dritten Reich
- »Zille-Rezeption nach 1945
- »Zille im Film
- »Auszeichnungen und Ehrungen
- »Kaffeeklatsch mit Heinrich Zille
- »Seerundfahrten
- »Wanderungen
- »Pauschalangebote
Zille-Rezeption nach 1945
Nach Kriegsende machte sich der 1945 neu gegründete Kulturbund der späteren DDR die Nähe Zilles zur Arbeiterbewegung für kulturpolitische Propagandazwecke zunutze und stilisierte den fast in Vergessenheit geratenen Zille und dessen Künstlerkollegen zu Künstlern des Volkes. An Zilles Wohnhaus in der Westberliner Sophie-Charlotten-Straße erinnert seit 1949 eine bronzene Gedenktafel an den Künstler.
Die in Versalien gesetzte Inschrift lautete: „Die Zillegedenktafel nach 1933 zum Verschrotten gegeben, gerettet von Arbeiterhand, im Jahre 1949 erneuert. In diesem Haus wohnte vom 1. September 1892 bis zu seinem Tode der Meister des Zeichenstifts, der Schilderer des Berliner Volkslebens Heinrich Zille geb. 10.1.1858 Radeburg gest. 9.8.1929. Berlin. Seinem Andenken die Stadt Berlin 1931.“